Kategorie: Allgemein

Bayern-Kreativ lädt zur CEBIT 2017

Über einen Termin bei Dirk Kiefer, Chef von Bayern-Kreativ Nürnberg, bekam ich eine Einladung zum Besuch der Cebit 2017 als Mitglied einer kreativ-schaffenden Delegation.
Die Reise ging Dank Deutsche Bahn chaotisch los, morgens um kurz vor sieben am Bahnsteig in einer Minute vom ICE-Waggon 7 zu Waggon 5 zu gehen, schafft kein Mensch. Wie gut, dass sich die neun unbekannten Gesichter auf den reservierten Plätzen im nun nicht mehr existierenden Wagen 6 treffen sollten.

Der Rahmen unseres Messebesuchs war festgesteckt zum Netzwerken mit StartUps, etablierten Firmen und Beobachten und Kennenlernen der aktuellen und aufkommenden Trends in der Digitalbranche. Derzeit also: Virtuelle Realitäten (Sennheiser, Ambisonics), Drohnen und Kameras, Spracherkennung, Akustik und Medienwirtschaft.
Mit mehr Glück als Verstand war ich zur richtigen Zeit am richtigen Ort und konnte eine teure Karte für die Kongress-Veranstaltungen ergattern. Es gab Vorträge zur Cyberkriminalität (Darknet, Hacking, Umsatzzahlen), Podienveranstaltungen mit Mouse T. (Label Peppermint Jam Records), Tonspion über die Musikindustrie quo vadis, Michal Kosinski Stanford Uni über äußerst effiziente Erkennungsraten menschlicher Charakterzüge anhand Facebook-Algorithmen und vielen mehr.

Das StartUp peat (http://peat.technology) am Stand vom BMWi ist vom Gedanken eines Nutzens für eine breite Allgemeinheit her meine Sensation der gesamten Messe gewesen und es war mir eine helle Freude, am Stand Einblicke erhalten zu können. Ihre kostenlose App lässt per Mobiltelefon-App Aufnahmen von schädlingsbefallenen Pflanzen erstellen und meldet fundierte Vorschläge zur Beseitigung. Sie soll Bauern in dritten Ländern vor Ernteausfällen schützen. Als wir bereits im ICE zurück saßen, kam die Nachricht, peat hat den Cebit Preis 2017 gewonnen. Gratulation!

Vielen Dank an Bayern-Kreativ, Dirk Kiefer, Inci Ceylan und an die fröhliche Gruppe, vielen Dank auch für das gute Essen und die Feierabendbiere am Stand.

 

Beta – Überarbeitete Internetseite

Cheftonmeister.de ist nun online und für Google freigeschaltet. Mit an Bord sind abwechslungsreiche Filmclips, Filmmusik-mp3s, Referenzen und Bilder zur Zerstreuung von Geist und Verstand. Ironie. Diese Seite soll mir Jobs und viel Geld verschaffen, also bitte Konzentration.
Ich freue mich, dass Ihr hier seid. Viel Spaß!

workshop jendrik peters

Fortbildung zur Workshopleitung – Hamburg

Ein Echo vom Leadership³-Festival in Berlin: Jendrik Peters, ein entspannter, lustiger, reflektierter und kritisch Coach lud mich zu seiner Fortbildung zur Workshopleitung nach Hamburg ein, inklusive Couchsurfing. Auf der Wiese neben den kickenden Hertha BSClern mutmaßte ich bereits, egal wo mein Weg hinführt: ich werde auch in Zukunft in Teams arbeiten; und ich möchte meine Verantwortung darin gerne kontinuierlich steigern. Für meine jetzige Arbeit im Medienbereich habe ich viele Tipps im Umgang mit Gruppen, der Abholung von Mitarbeitern, einer effizienteren Vorbereitung und Aufbereitung gelernt. Die Inhalte laut Lehrplan waren:

– Funktion des Lernens und der Umgang mit Lerntypen
– Relevanz und Formulierung von Zielgruppen-gerechten Zielen
– Aufbau und Planung von Workshops und ihren Inhalten
– Selbstverständnis als Trainer und Referent
– Visualisierung am Flipchart und Mediennutzung
– Interaktive Trainingsmethoden und ihre Anwendung

Vielen Dank Jendrik und seiner Partnerin sowie den Förderteams dahinter, die uns an den anspruchsvollen wie lustigen Tagen mit ausschließlich Bio- und Fairtrade-Catering versorgten. Luxus.

Dolomiten – Vorbereitung zur Doku 2017

Nachdem wir am ersten Tag bereits den persönlichen Rekord von bald-Bergführer Dominik (Wirtschaftberater) geknackt hatten (3400m bergauf, 2900m bergab) und das die folgenden Tage ähnlich verlief, ich jedoch nicht tot zu kriegen war, haben er und sein Kompagnon Jonas (Unternehmensberater) eine filmische Begleitung für ihr magisches Wandercoaching 2017 angefragt. Bilder, Interviews und Schnitt – und 20kg Filmtechnik zwischen 1400 und 3000m.

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leadership hoch drei

Leadership³, Festival der Perspektiven – Doku/Trailer

„Um die Herausforderungen dieser Welt zu lösen, braucht es eine neue Form von Führung.“

Mein privater Fortbildungs-Höhepunkt des Jahres. Für fünf Tage am Olympiastützpunkt über den Dächern von Berlin, im Grünen, im Ruhigen mit fremden Menschen aus den Positionen Führung, Soziales, Freiberufler und Studenten. Wie geht Führung im 21. Jahrhundert, wie werden und wollen wir in Teams arbeiten? Welche Strategien gibt es und welche Lösungsvorschläge? Das Team um Samir, Hendryk, Anne, Nathalie und Jonathan hat es geschafft, über 75 fremde Menschen auf ein Vertrauensniveau zu führen, das ich eher Selbsterfahrungswochen zuschreiben würde. Und nebenan kickt und trainiert Hertha BSC.

Trailer/Doku

Für das Festival konzipierte ich für das Team einen neuen Trailer. Mit dem Videomaterial von Ludwig konnte ich lockere Eindrücke vom Festival zusammen schneiden mit der Absicht, potentiellen Teilgebern für 2017 ein wenig die Hemmungen vor der Anmeldung zu nehmen. Meine eigene Hürde war zuvor sehr hoch, da mir das Konzept nicht vertraut war, ich niemanden kannte, der zuvor am Festival teilgenommen hatte und meine Fantasie in die übliche stereotype Esoterik-Zuschreibung zog. Dass es ein Netzwerk-Festival wurde, aus dem wir Tipps und Umgang mit Kollegen in unsere eigenen vier Büroarbeitswände mitnehmen konnten, weiß ich hinterher. Die Texte zu den Tafeln im Trailer entnahm ich dem Leadership-Heft. Samir’s grandios-ehrliche Reaktion vor der Kamera ist sinnbildlich für die Menschlichkeit, die dieses Festival und ihre Organisatoren ausstrahlen.
Zu Beginn des Festivals habe ich in einer spontanen Aktion die drei bis dato interessantesten Menschen vor die Kamera gebeten und interviewt. Alle drei haben so verschiedene Hintergründe, dass sie für mich exemplarisch dafür stehen, dass das Festival keine zu kategorisierende Zielgruppe hat: aus welcher Lebenssituation heraus man teilnimmt, man prägt ganz entscheidend den Geist der Woche mit. Manuela ist Mit-Inhaberin eines 14-köpfigen Internet-Start-Ups in München und tritt in Konkurrenz zu einem Google-Geschäftszweig, Dominik ist erfolgreicher Wirtschaftsberater und sucht seine kreative Seite, Bastian hat sich nach Ende seines Ingenieurs-Studium seinen Kindheitstraum erfüllt – und ist über ein Jahr auf der AIDA beschäftigt gewesen. Mittlerweile ist er als Ingenieur in einem profitablen Start-Up tätig, das europaweit Lokomotiven an Firmen vermietet.

Technisch gibt es im Bildmaterial Mängel (Belichtung, Schärfe, Wackeln), wo es nur geht, habe ich drum herum geschnitten. An relevanten Stellen sorgen der O-Ton für Abwechslung und die Musikauswahl kleistert den Trailer zusammen.

 

 

Rucksackreise zu Beginn des Jahres 2016

Bis Weihnachten habe ich Überstunden geschoben, dass die Frist eingehalten wird. Fahre zum Termin nach Berlin und während der Abnahme merken eigentlich alle Beteiligte: nope, zurück zum Start, hier ist noch so viel Potential drin. Eine berechtigte, doch frustrierend unbefriedigende Entscheidung. Wie kann man die Zeit nutzen, um Energie und Freude wieder herzustellen: eine abenteuerliche selbstorganisierte Rucksackreise buchen, über Venedig, Istanbul auf die Philippinen. Palmen, Strand, Inseln, Wanderungen, Vulkane, Menschen, nächtliche Essensstände, Fisch, selbstorganisiertes Tauchen in typisch Europäischer bunter Gruppe aus Deutschland, Frankreich, Niederlande; der Tauchlehrer: Australien, sein Kollege aus Japan; unsere Freundin und Hostelchefin: eine taffe unglaublich sympathische Phillipina verheiratet mit einem Engländer. Danke an das unbekannte Pärchen im Bus auf Bohol, der Mann schwärmte uns auf Deutsch von diesem Tauchgebiet vor, sie ist Tauchlehrerin und bestätigte alles.