Über Johannes Heidingsfelder

Johannes Heidingsfelder studierte Tonmeister an der Filmuniversität Konrad-Wolf und arbeitet als Sound Designer, Audio Projekt Manager, Komponist und Musiker (elektronische Musik, Cello). Seine Filme liefen in Cannes und auf weltweiten A-Festivals von San Francisco bis Tokyo. Das Goethe-Institut lud ihn nach Kasachstan ein, es folgten Einladungen nach Ägypten und für Audio-Q&A zum Max-Ophüls-Festival. Für die Universität Luzern schrieb er aus Sicht eines Kreativen zur Buchpublikation „Denken in Bildern“. Er ist ausgewähltes offizielles „Talent“ der Berlinale Filmfestspiele und hält den Nachwuchsförderpreis „Bester Ton zum Bild“ vom Verband Deutscher Tonmeister. Ein mehrtägiges Assessment-Center verhalf ihm zur Aufnahme als Stipendiat der Stiftung der Deutschen Wirtschaft, über welche er an Weiterbildungen in Politik, Gesellschaft, Zukunftsthemen teilnehmen konnte. Stipendien der Stadt Berlin und zur Meisterklasse Sound Design in Hamburg. Praktika beim Bayerischen Rundfunk, der Berliner Philharmonie und im Studio einer Echo und multiple Gold- & Platinum-prämierten Band.
Seine Stärke sind neben enormen Durchhaltevermögen, schnellem Neulernen, hoher Empathiefähigkeit ein Hang zum Perfektionismus mit dem Antrieb, die Grenzen des Hör- und Erfahrbaren beständig auszudehnen. In vier prämierten Großprojekten erfüllte er alleine die komplette Bandbreite aller Kernschritte :
– O-Ton
– Schnitt
– Tongestaltung
– Synchronaufnahme
– Mischung
– Filmmusik (Komposition, Aufnahme, Mischung)
– organisatorische Aufgaben als Postproduktionsleiters.

Themen der Filme sind starke Erzählungen, sozial-kritische Betrachtungen, Beleuchtung einer menschlichen Psyche in extremen Situationen (I don’t feel like dancing), Mobbing (Auf Augenhöhe), die Erforschung der Einsamkeit (The Final Call), der Deutsch-Französischen- Grenzbeziehung (Grüße aus Cottendorf) oder Deutschlands ältester Fotografen Agentur Ostkreuz (Foto: Ostkreuz). In „Wives and Girlfriends“ wurde die Geschichte über Spielerfrauen im Fußball mit dem First Steps Nachwuchspreis (DACH-Region) ausgezeichnet und zur Berlinale eingeladen (Perspektive Deutsches Kino). „Ella und Nell“ beleuchtet die nunmehr schwierige Freundschaft zweier Frauen, geprägt von ihrer konträren Entscheidung zu Familie oder zur eigenen Leistung (Mubi). Die Projekte gewannen den Deutschen Filmpreis, Deutschen Kritikerpreis, UNICEF Award, weitere 60 internationale Auszeichnungen und wurden neben internationalen Filmfestivals regelmäßig im Fernsehen, auf Amazon, auf Mubi gezeigt. 
2018 wurde er für ein außergewöhnliches Event am Champs-Élysées in Paris gebucht, für das er neun Geräusch-Kollagen zu öffentlichen Personen komponierte. Aufgrund des Erfolgs wurde er im selben Jahr für die Folgeveranstaltung gebucht. Alleine verantwortlich für das Gesamttonkonzept (Inhalt und Umsetzung) arbeitete direkt für die Kreativdirektorin. 2020 erschuf er Audio Assets für das iOS und Android Spiel „Under Watch“, welches innerhalb der ersten Tag auf Platz 6 der US-iOS-Charts landete und nach zwei Wochen bereits 200k Downloads zählte.
Für sein eigenes Musikprojekt schafft er den Spagat, eingängige anspruchsvolle Musik zu gestalten und verarbeitet Themen der Gesellschaft, Philosophie und Wirtschaft, kollaborierte mit Künstlern aus USA, Italien, Griechenland, Spanien und Deutschland. 2020 wird er das Projekt mit 16 Stücken abschließen.
– Komposition
– Aufnahme
– Texte
– Instrumentation&Arrangement
– Mischung
– Mastering
Seine Erfahrungen und teils äußerst ungewöhnlichen Erlebnisse sammelte er auf seinen längeren Reisen durch über 35 Länder,  8 Monate reiste er am Stück mit einem kleinen Rucksack durch Asien, wanderte mit Zelt einen uralten japanischen Pilgerweg (mit Fernsehinterview), wurde beim per Anhalter fahren an der Grenze zu Syrien zu seinem ersten Shabbat samt Übernachtung von jungen Israelis eingeladen, in einer heißen Bergquelle diskutierend über die Politik Chinas Freund des CEO des Taiwan Filminstituts, welcher ihn im Rahmen seiner Geschäftsreise zu den Berlinale Filmfestspielen zu einer Brauereitour in der Öko-Lammsbrauerei in Neumarkt besuchte.
Er kocht sehr gerne und nutzt dazu die Plattform Chefkoch. Da er für seine Arbeit sowohl Zutaten als auch Rezepte für einen exquisiten Ton weiß, tauschte er Koch mit Ton und meldete die Cheftonmeister-Adresse an. Kontakt: meisterton at gmx.de